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Branchen-News 14. Januar 2009 - von: stratum® GmbH

Neue Studie entpuppt LOHAS-affine Zielgruppen als Gelegenheitsvegetarier

Konsumforscher behaupten, dass zehn bis zwanzig Millionen Deutsche auf dem Weg zum LOHAS seien, dem „Lifestyle of Health and Sustainability“, also einem neuen Öko-Lifestyle der Gesundheit und Nachhaltigkeit. Doch was bedeutet der Lebensstil der LOHAS-Zielgruppe für die Konsumgüterindustrie? Welche Vorlieben und Eigenheiten dieser wachsenden Konsumentengruppe sind für das LOHAS-Marketing relevant?

Spannende Erkenntnisse liefert eine Marktforschungsstudie, die stratum® im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts durchführen ließ und mit der erstmals der Versuch unternommen wurde, ohne normative Vorgaben dem neuen Öko-Lifestyle in Deutschland auf den Grund zu gehen.

Alle 300 Untersuchungsteilnehmer stehen auf Marken und bezeichnen sich als besonders gesundheitsbewusst, haben ein überdurchschnittliches Einkommen und kaufen Bioprodukte. Während die klassischen Ökos Konsum prinzipiell für problematisch erklären, kombiniert der „Neue Öko“ Konsumfreude und Genuss mit Informationen über Nachhaltigkeit und Ökobilanz. Doch möchten die LOHAS-Affinen weder verzichten noch sich aktiv als Verbraucher engagieren. Den kategorischen Satz „Nur noch Bio kaufen“ würden Sie nie unterschreiben. Auch mit dem gelegentlichen Verzicht auf Fleisch will der LOHAS-Affine nicht in erster Linie die Welt retten, sondern nur dem eigenen Körper etwas Gutes tun. Den neuen Ökos fällt eine grundlegende Absage an ein saftiges Stück Fleisch ebenso schwer wie den Normalos, denn auch hier gilt: der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Mit der richtigen Werbeansprache kann man aus den LOHAS-People zwar keine Vegetarier machen, aber wenn fleischlose Konsumangebote richtig vermarktet werden, steigt auch die Lust der LOHAS-affinen Zielgruppe, öfter mal die fleischlose Alternative zu wählen. Die Berliner Bio-Fastfood-Kette „Gorilla“ macht vor, wie das geht.

In der Studie wurde vor allem eins deutlich: Am liebsten lassen sich LOHAS mit einfachen Botschaften und Emotionalität zum nachhaltigen Konsum verführen - mit dem Ergebnis einer Win-win-Situation: Gut für mich und gut für die Umwelt. Die Inszenierung darf dabei durchaus idyllisch ausfallen, wenn die Botschaft „Im Einklang mit der Natur“ zum Ausdruck kommt. Wichtig ist für die Zielgruppe jedoch das Design. Denn LOHAS-Affine haben hohe ästhetische Ansprüche.

Bestellen Sie die Studie für weiterführende Informationen unter:

www.stratum-consult.de/publikation-lohas.html

 

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